„Gesellschaftliche Widersprüche lassen sich nicht über Architektur, auch nicht über frauengerechte Architektur auflösen. Dennoch lässt eine Ergänzung der Kriterien für zeitgenössischen Wohnbau durch die spezifischen Anforderungen aus der Sicht von Frauen eine Bereicherung der Wohnbaudiskussion erhoffen“

Biographie

Elsa Prochazka wurde 1948 in Wien geboren. Sie studierte an der Technischen Universität und wechselte nach der ersten Staatsprüfung in die Akademie der Bildenden Künste. Dort war sie in der Meisterklasse von Ernst Plischke die einzige weibliche Studentin. 1974 arbeitete sie mit Werner Appelt und Franz E. Kneissl in einer Ateliergemeinschaft namens IGIRIEN. Als sich die Gemeinschaft Mitte der 80er Jahre auflöste, gründete Elsa Prochazka ihr eigenes Architekturbüro. Sie unterrichtet seit den frühen 90er Jahre Architektur und Städtebau. Sie hatte eine Lehrstuhl an der Universität in Kassel, eine Gastprofessur an dem University College London und an der Universität Neapel Federico II. 2001- 2013 war Prochazka Leiterin der Studienrichtung raum&designstrategien an der Kunstuniversität Linz. Elsa Prochazka war 1996-1999 im Fachbeirat für Stadtplanung und Stadtgestaltung in Wien und 2002-2008 im Grundstücksbeirat Wien. Sie hatte in den Jahren 2014-2015 den Vorsitz des Gestaltungsbeirates von Salzburg. Seit 2014 ist sie Vorsitzende des Architekturbeirates der Bundesimmobiliengesellschaft.

 Werkauswahl

  • Wohnbau und Kindergarten – Margarete-Schütte-Lihotzky Hof, Wien 21 (1994)
  • Wohnbau – Monte Laa, Wien 10, Bauträgerwettbewerb Siegerprojekt (2002-2005)
  • Wohnbau – Berresgasse, Wien 22 (2018)

Weiterführendes

Architekturbüro E.P.

Biographie E.P.

Wiener Frauenpreis 2013

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