Publikation, The Avery Review 

Die Frauenrolle in technologischen Entwicklungen der Architektur  

Dieser Beitrag schlägt eine neue Verbindung zwischen Architektur, Feminismus und Technologie vor. Die erste Idee beruht auf der Beziehung des architektonischen Fortschrittes mit der technologischen Entwicklung. Durch diese Innovationen folgt die Entwicklung hin zu feministischen Werten und Theorien. Begonnen hat das Interesse in dem Bereich bei in der Architektur tätigen Frauen. Die Überlegenheit des männlichen Geschlechts würde durch die digitale Produktion enden. Weiters wird die Figur des Cyborgs eingeführt. “Woman as technologist” könnte ihre Welt neu erschaffen, ihre Geschichten, die lange im Dunkeln waren schreiben und alles neu bauen.    

Das Jahr 1992 ist ein technologischer Wendepunkt, da die Technologie in den architektonischen Entwurf integriert wird. Dieser bietet viele neue Werkzeuge, worin aufstrebende feministische Theorien eingebettet werden können. Als Designerinnen und Forscherinnen von Urbanität arbeiten Frauen sehr schnell in enger Zusammenarbeit mit diesen Innovationen. Die industrielle Revolution legte bereits auf die Funktionalität des Wohnens wert. Die Tätigkeiten von Feministinnen in dieser Zeit betreffen alternative Modelle des Wohnens, theoretischen Ansätzen und Bildung.   

Die letzte Frage, die sich stellt, ist, ob die Technologie ein Geschlecht hat. Als Antworten kann die seit der Entwicklung der Technologie steigende Anzahl von Frauen im architektonischen Bereich herangezogen werden.  

Quelle: https://averyreview.com/issues/25/fabricating-architecture  

Doyle,Shelby/Forehand, Leslie: Fabricating Architecture: Digital Craft as Feminist Practice, in: The Avery Review 25 (September 2017) 

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