Biographie
Hildegard Dörge-Schröder studierte Architektur an der Technischen Hochschule in Dresden von 1922 bis 1926 und legte 1931 die Prüfung als Regierungsbaumeisterin ab. Im selben Jahr heiratete sie den Architekten Gerhard Dörge. Nach der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 1932 arbeitete sie größtenteils im Büro ihres Mannes und nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahr 1935, zog sie sich komplett aus dem Berufsleben zurück. Das ländliche Kleinhaus, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann entwarf, war eingeschossig. Auf der Grundfläche von 60 Quadratmetern befanden sich ein Wohnraum, Kochnische und drei kleine Schlafräume. Das ländlich-traditionelle Aussehen wurde durch die Fassadengestaltung und das flach geneigte Walmdach ausgedrückt. Im Jahr 1936 entwarf Hildegard Dörge-Schröder für ihren Vater Robert Schröder ein Wohnhaus. Das zweigeschossige Haus passte mit seinen 100 Quadratmetern nicht in das Muster des sparsamen Kleinhauses. Ihr Ehemann starb 1945, woraufhin sie das Haus verkaufte und Berlin verließ. Das Haus ist auch heute offen für Besichtigung.

Werkauswahl
in Zusammenarbeit mit Ehemann Gerhard Dröge

  • Entwurf eines ländlichen Kleinhauses in “Der Baumeister”, 1931
  • Entwurf eines Kleinhauses im Rahmen der Bauwelt-Musterschau zum Thema “Häuser zu festen Preisen”, 1932

Selbstständig

  • Wohnhaus in der Leichhardtstraße 5, Berlin-Dahlem, 1936

Weiterführendes

Wikipedia, Hildegard Dörge-Schröder

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