• Österreich
  • *12. 02. 1920, Ebenfurth
  • † 20. 02. 2007, Wien

Biographie
Edith Lassmann begann 1938 mit ihrem Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien. Ihr Vater, ein Bauingenieur und Wassertechniker, unterstützte sie kontinuierlich. Nach ihrem Diplom 1941, arbeitete sie bei Alfred Keller als Assistentin und später auch in seinem Atelier. Er war Professor für Gebäudelehre, Bauwirtschaftslehre und Verkehrshochbau. Edith Lassmann war bei der Wiederherstellung des erzbischöflichen Klöster am Stephansplatz, des Oberen Belvederes und der Pfarrkirchen von Hernals und Gumpendorf tätig. In 1950 gewann sie einen Preis beim Wettbewerb für die Gestaltung der Limbergsperre und war für die Detailplanung und Bauleitung verantwortlich. 1952 erhielt sie ihre Befugnis als Ziviltechnikerin. Ein Schwerpunkt ihrer selbständigen Tätigkeit lag im gemeinnützigen Wohnbau. Außerdem plante sie städtische Wohnhäuser, Schulbauten, Sanierungen und war öfters Jury- Mitglied bei Architekturwettbewerben.

Werkauswahl

  • Haus der berufstätigen Frau, Wien-Penzing Hardikgasse, 1946
  • Wohnungseigentumsanlage, Wien-15, Schwendergasse 57, 1947-52
  • Planungen für das Lünerseewerk der Voralber Illwerke, 1955
  • Haus für berufstätige Mütter, Wien-Döbling, Bauernfeldgasse 1960-70
  • Erstes Pensionistenheim Sonnenhof als Versuchsbau der Stadt Wien, Wien-Donaustadt, 1960
  • Pensionistenwohnhaus Föhrenhof in Wien-Hietzing, 1963-65
  • Pensionistenwohnhaus Atzgersdorf in Wien-Liesing, 1974-77
  • Pensionistenheim der Ärztinnen Österreichs, Wien-Favoriten, 1970-1975

Weiterführendes

Wien Geschichtewiki, Edith Lassmann

Academic, Deutsch Wikipedia, Edith Lassmann

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