Biographie

Friedl Dicker-Brandeis studierte 1912-1914 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien unter dem Fotografen Johannes Beckmann. 1916 war sie in der Textilabteilung der Kunstgewerbeschule Studentin, danach besuchte sie die private Kunstschule des Baumeister Johannes Itten. 1919 schloss Itten seine Schule und wurde am Bauhaus in Weimar Meister. Friedl Dicker-Brandeis sowie viele seiner Schüler folgten ihm. 1923 gründete sie mit Franz Singer, ihrem langjährigen Partner, die Werkstätten Bildender Kunst in Berlin. 1929 kehrten die beiden nach Wien zurück und gründeten das Architekturbüro Singer-Dicker. 1931 gründete Friedl Dicker-Brandeis ihr eigenes Atelier in Wien. 1936 emigrierte sie nach Prag und dort heiratete sie Pavel Brandeis. 1944 wurde Pavel Brandeis in ein Arbeitslager deportiert, seine Frau folgte ihm freiwillig und starb am 8 Oktober im KZ Auschwitz-Birkenau.

Werkliste

  • Innenausstattung des Montessori-Kindergartens,Goethehof, Wien (1930)

Weiterführendes

Beitrag: Biographie Friedl Dicker 1919–1923 Studierende am Bauhaus, Deutschland, 2015

Beitrag: Biographie Friedl Dicker, Österreichisches Biographisches Lexikon, S. Plakolm-Forsthuber, Österreich, 14.12.2018

Artikel: Das Archiv der verlorenen Architektur , ZEIT Österreich, Niko Wahl, Österreich, 02.03.2020

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