Der Artikel handelt von Ehefrauen, die entscheidend am Aufbau der berühmtesten Architekturbüros unserer Zeit beteiligt waren. Ihre fachlichen Verdienste und Leistungen wurden kleingeredet, verschwiegen oder überhaupt den berühmten Ehemännern zugeschrieben. An entscheidenden Besprechungen durften sie nicht teilnehmen, zu Veranstaltungen wurden sie in der Regel nicht geladen – auch in Publikationen wurden diese in den seltensten Fällen als Co-Autorinnen genannt. Anhand von Beispielen ab den 1960er Jahren sowie des späten 20. und 21. Jahrhunderts, zeigt der Autor ein strukturelles geschlechtsspezifisches Ungleichgewicht der Architektur auf, das bei allem Fortschritt, auch heute keineswegs beseitigt ist.

Weiterführendes:

https://www.theguardian.com/artanddesign/2018/oct/16/the-scandal-of-architecture-invisible-women-denise-scott-brown

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