Die Architektinnen

Situation
best-practice-Beispiele
Forderungen

Vielfach wird Architekturschaffen und Architekturtheorie noch immer mit Leistungen von Männern verbunden, obwohl Frauen seit mehr als 100 Jahren in der Architektur planend, forschend und lehrend tätig sind. Momentan werden kaum bis gar keine architekturschaffenden Frauen und deren Werke als Referenzen in der Lehre an den Universitäten erwähnt. Des Weiteren gibt es keine genderspezifische Lehrveranstaltung im Studienplan Architektur. Einige internationale best-practice-Beispiele zeigen nun, wie mit diesen Problemen sinnvoll umgegangen werden kann, und haben Lösungsansätze entwickelt, die auch an der TU Wien verfolgt werden könnten und sollten.

Mithilfe der Erkenntnisse aus der aktuellen Situation und der Studie von internationalen Beispielen werden hiermit Forderungen an die TU Wien formuliert. Einerseits soll auf die dramatische Unterrepräsentanz von weiblichen Architekturschaffenden und genderspezifischen Inhalten in der Lehre aufmerksam gemacht werden und andererseits werden Lösungsvorschläge zur Behebung der angesprochenen Probleme im Bereich der Lehre geboten.